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Das Ende von “Travel Talk”

Counter-Magazin wird mit Mutterblatt "FVW" zusammengelegt

Wieder hat die Pandemie ein Fachmagazin ins Mark getroffen. Ab dem 22. Januar 2021 wird  der Wochentitel “Travel Talk” nur noch als Namensbestandteil des Muttelblatts "FVW" überleben. Hinter dieser Entscheidung des Deutschen Fachverlags, in dessen Gruppe die beiden Titel erscheinen, stehen offensichtlich Sparmaßnahmen in der Krise. “Travel Talk” war als sogenanntes “Counter-Magazin” auf die Reisebüro-Expedienten und das konkrete Verkaufsgeschäft mit den Endkunden ausgerichtet, während sich die “FVW” primär als Wirtschaftstitel begriff und begreift. Die dramatisch rückläufigen Werbeeinnahmen hatten bereits seit Monaten dazu geführt, dass “Travel Talk” nur noch monatlich in Viererausgaben erschien. Nun also das Ende als eigenständiger Titel. Zuvor war bereits das Geschäftsreisemagazin des Verlags “Biz Travel” in ähnlicher Weise unter die Fittiche des Mutterblatts geschlüpft. Der neue Titel heißt etwas umständlich "FVW Travel Talk - die Business-Plattform der Reisebranche" und soll den Spagat schaffen, sowohl die Entscheider als auch die einfachen Reisebüroverkäufer zu bedienen. “FVW Travel Talk erreicht die gesamte Reisebranche – vom Geschäftsführer bis zum Auszubildenden”, zitiert die “FVW” ihren neuen Geschäftsführer Ingo Becker, der erst im Juni von der Vorgängerin Marliese Kalthoff übernommen hatte. Die früher getrennten Redaktionen der beiden Blätter waren bereits vor einigen Jahren zusammengelegt worden, hier ändert sich dem Vernehmen nach vorerst nichts. Chefredakteure von "FVW Travel Talk” bleiben Klaus Hildebrandt und Sabine Pracht, die beiden hatten auch schon bisher die “FVW” geleitet. 

hwr